Zombieland 2 – Doppelt hält besser

Wichita (Emma Stone), Little Rock (Abigail Breslin), Columbus (Jesse Eisenberg) und Tallahassee (Woody Harrelson) schlagen sich weiterhin gemeinsam durch eine Welt die von der erfolgten Zombie Apokalypse gezeichnet ist. Deren Zusammenhalt wird aber auf eine harte Probe gestellt als sie auf neue Überlebende wie Kiffer Berkeley (Avan Jogia) treffen …

Nach zehn Jahren gibt’s hier endlich ein Sequel auf das im Grunde niemand gewartet hat, aber bei dem eigentlich auch keiner wirklich was dagegen haben dürfte. Wobei sich die Freude nach rekativ kurzer Zeit verflüchtigt und man merkt daß sich dieser Film etwas anders anfühlt. Es sind zeh Jahre vergangen, die Figuren sind zehn Jahre älter, haben sich aber außer Abigail Breslin (äußerlich) nicht wirklich weiter entwickelt. Allerdings brennt diese recht schnell durch wodurch die verbleibenden drei lange Zeit unter sich sind und man merkt daß die Stimmung irgendwie gebremst ist. Woody Harrelson macht dabei am meisten Spaß, er hat die meisten Lacher und offensichtlich am meisten Spaß. Jesse Eisenberg ist eher gebremst, spult seine Rolle ab wie in Teil eins und Emma Stone ist irgendwie genervt – sie zieht die meiste Zeit eine Flappe und wirkt extrem gelangweilt. Ansonsten verläßt der Film die routinierten Bahnen nicht: es gibt einige Zombieszenen in denen ordentlich gesplattert wird, viele dumme Sprüche, die üblichen Regeln und den ständigen Runnig Gags mit Texteinblendung. Storytechnisch passiert nicht viel, aber das braucht es nicht. Die Leichtigkeit und den Spaßfaktor des Vorgängers erreicht er zu keinem Zeitpunkt, trotzdem ist generell damit zu rechnen daß er „zufrieden“ stellt.

Fazit: Alle Komponenten die den ersten Teil ausgemacht haben sind wieder drin, wenn auch in weniger originellen Aufmachung!

Rating: ★★★☆☆

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