Fractured

Nach einem angespannten Wochenende bei den Schwiegereltern steuert Familienvater Ray Monroe (Sam Worthington) mit seiner Frau Joanne (Lily Rabe) und Tochter Peri (Lucy Capri) einen Rastplatz an – dort kommt es zu einem Unfall. In der Notaufnahme werden die Dinge aber erst recht kompliziert als Joanne und Peri spurlos verschwinden …

Ein Vater bringt seine verletzte Familie in die Notaufnahme, diese verschwindet dort spurlos – ein bekanntes Filmszenario, das des braven Normalos dem aus unerklärlichen Gründen plötzlich echt übel mitgespielt wird. Und es gibt eine Handvoll gängiger Lösungen: liegt hier eine Entführung vor, liegt hier ein Bruch in der Wahrnehmung der Hauptfigur zu Grunde? Es ist eigentlich egal was es ist, aber wenn man sich festgeschaut hat möchte mans halt wissen. Dabei macht es sich der Film aber etas zu leicht: von der ersten Szene an wird etabliert daß Sam Worthingtons Figur gestresst, nicht sehr mögenswert und eventuell auch etwas geistig umnachtet ist, womit man die Dinge die man aus seiner Sicht wahr nimmt von Anfang an anzweifelt, außerdem sind sowohl er wie seine Filmfrau nicht nennenswert sympathisch und damit hat man nicht gerade angenehme Figuren mit denen man fiebern kann. Aber es reicht ja 100 Minuten auf die Auflösung zu werten die dann zwar das Rad nicht neu erfindet, aber solide überrascht.

Fazit: Standardthriller mit schlichtem Warten auf die Pointe, solide und spannend sowie sehr unangenehm in der Stimmung!
Rating: ★★★★☆

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