Gemini Man

Henry Brogan (Will Smith) hat viele Jahre als Auftragsmörder gearbeitet und will sich nun in den Ruhestand verabschieden – dann aber jagen ihm seine Auftraggeber jemanden auf den Hals der ihn liquidieren soll. Henry stellt fest daß der Gegnerein 25 Jahre jüngerer Klon von ihm ist …

Diesen Film kann man wohl unter mehreren Aspekten sehen. Der schlichte Aufhänger ist ein Twist den es im Film erst nach einer Dreiviertelstunde gibt, nämlich daß ein Auftragskiller von seinem eigenen, 30 Jahre jüngeren Selbst gejagt wird und dazu Will Smith auch wirklich selbst digital verjüngt wurde. Das ist neu in dieser Umsetzung, in Punkto Story aber nicht so ungewöhnlich (mir kam es vor wie eine Mischung aus Looper und „The Sixth Day“). Was den digitalen Smith angeht, so funktioniert er je nach Szene anders: in manchen Einstellungen ist die Illusion perfekt, in anderen springt einen der digitalte Look geradezu an. Und der Film wird dadurch interessant daß er in einer anderen Framerate gedreht wurde mit 120 Bildern in der Sekunde, was aber wenig nützt da viele Kinos das nicht abspielen können. Dableibt letztlich ein passabler, aber sehr oberflächlicher Actionfilm der nie wirklich in die Tiefe geht (will Smith schafft es nicht die ausgebrannte Figur die er spielt auch glaubhaft ausgebrannt wirken zu lassen), hier und da mal ein paar gute Sprüche platziert und ein paar formelhafte Actionsequenzen die eben auch allzu oft durch CGI gestützt werden. Und für einen Bruckheimer Film ist die Nummer letztlich sogar ziemlich klein geraten.

Fazit: Solide Action mit ein paar marketingtechnischen Aufhängern die aber kaum ins Gewicht fallen!

Rating: ★★★☆☆

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