Beale Street

Tish (KiKi Layne) und Fonny (Stephan James) wachsen im Harlem der Siebziger Jahre auf und werden zu einem Paar das sogar plant zu heiraten. Dann wird Fonny wegen dem Verdacht auf Vergewaltigung festgenommen – während Tish schwanger ist. Die Familien versuchen alles um Fonny bis zur Geburt des Kindes aus der Haft zu holen …

Es ist halt nicht immer so wichtig was dir ein Film erzählt, sondern wie er es abliefert. Für den vorliegenden Film bedeutet das: die Story eines jungen schwarzen Mannes der unschuldig ins Gefängnis kommt und seiner Familie die ihn natürlich raus und zurückholen will klingt natürlich wie ein Justizfilm, davon ist es aber dann doch meilenweit entfernt. Es ist mehr ein Titel der in seiner Stimmung schwelgt und schwimmt: wir erleben die beteiligten Menschen, ihre Lebensumstände und wie sie mit den furchtbaren Schicksalsschlägen umgehen, aber es reift für mich nicht zu einem lebensnahen echten Drama ran. Statt dessen aht der Film eine manchmal verträumt wirkende Stimmung die zu Lasten des Tempos geht. Ich kann jeden verstehen dem dieser Film zu langsam ist – aber ebenso können Leute in der Stimmung geradezu versinken.

Fazit: Nicht tadellos und manchmal sehr langsam, aber insgesamt wundervoll anzusehen und mit emotionaler Stimmug!

Rating: ★★★★☆

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