Good Boys

Der 12-jährige Max (Jacob Tremblay) wird zu einer Kussparty eingeladen. Um sich vorzubereiten spioniert er mit seinen Freunden Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) die Nachbarin mittels einer Drohne. Als diese in Mitleidenschaft gezogen wird beginnt ein irrer Trip durch die Stadt um den Schaden zu ersetzen …

Kann man dem Genre „Teenager-Komödie“ eigentlich was Neues abgewinnen? Vermutlich nicht. Aber man kann alte Gags neu zusammenwürfeln und richtig abstimmen wenn man auf gewisse Dinge achtet. In diesem Falle ist auch das wichtigste Detail beachtet worden: das Herz. Worum es eigentlich geht (eine Drohne) ist nebensächlich, es geht nur darum die drei Helden auf eine chaotische Odyssee zu schicken. Diese ist dann mit reihenweise schrägen Momenten und chaotischen Gags gespickt die eine unerwartet gute und hohe Treffsicherheit haben. Dabei geht so einiges unter die Gürtellinie, aber auch nicht so unglaublich viel wie es das Marketing suggerieren möchte. Trotzdem überrascht am Schluß die warmherzige Chemie der drei Hauptfiguren die sigar in einige sitzende emotionale Momente führt. In dramatische Tiefen gleitet das zwar nicht ab, sehr wohl aber in großartige Spaßmomente und 89 ungemein kurzweilige Filmminuten.

Fazit: Weniger zotig als es das Marketing darstellt, statt dessen warmherzig, stimmit und mit emotionalen Augenblicken!
Rating: ★★★★☆

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