Crawl

Haley Keller (Kaya Scodelario) reist an die Küste von Kalifornieren um ihren in einem Sturm vermissten Vater Dave (Barry Pepper). Sie findet ihn im Keller seines überfluteten Hauses – ebenso wie einige Alligatoren …

So ein guter Beginn, so ein derber Absturz: der Film baut in wenigen Minuten ein einfaches, aber extrem funktionales Szenario auf: eine junge Frau und ihr schwer verletzter Vater sind in einem Haus in dem langsam der Wasserpegel steigt und durch das Alligatoren schwimmen. Leider versaut sich der Film den großartigen Aufbau durch eine endlose Abfolge an unglaubwürdigen Momenten: extreme Verletzungen die sich scheinbar folgenlos abbinden lassen und nicht weiter stören, ein extrem verwinkeltes und unübersichtliches Umfeld, keine klare Information darüber wie viele Alligatoren sich dort befinden und extrem schlechte Charakterentscheidungen die wohl auf einem lausigen Skript basieren … jede einzelne dieser Tropen wäre wohl zu ertragen und nicht weiter erwähnenswert, allerdings treten sie hier in einer Heftigkeit auf die den Film stark schadet. Was eben schade ist: als kleiner, dreckiger Horrorfilm taugt er, hat ein paar gute Jumpscares und ist kurzweilig – wenn man das Hirn ausgeschaltet läßt geht es wohl klar.

Fazit: Atmosphärisch dichtes Minimalszenario mit scheußlichem Skript!Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.