The Mule

Leo Sharp (Clint Eastwood) hat einst im zweiten Weltkrieg gekämpft und ist mittlerweile über 80 Jahre alt. Dennoch geht er das Risiko ein für ein mexikanisches Kartell Kokain über die Grenze zu schmuggeln …

Was ist denn da passiert? Clint Eastwood hatte sich eigentlich mit „Gran Torino“ eindrucksvoll vom Kino vor der Kamera verabschiedet (ein kleiner, unbedeutender Baseballfilm zählt wohl nicht), nun kehrt er aber nochmal zurück. Allerdings sollte man dort die Erwartungen enorm zurück halten: ja, Eastwood spielt die Hauptrolle, man merkt aber eben daß der Mann älter und müder geworden ist. Damit nicht zwangsweise schlechter, aber das eingefallene Gesicht zeugt schon davon daß viel Zeit vergangen ist. Und daß dies ein Film ist den er auch vor einiger Zeit hätte machen können, der aber auch da nicht wirklich zu seinen besseren gezählt hätte. Als alter, grantiger Kerl fährt er durch die Gegend, interagiert mit diversen Leuten entlang der Straße und daneben läuft noch ein Plot rund um ein Drogenkartell. Das ist jederzeit ok und gerade dadurch das Eastwood die Hauptrolle spielt lohn sich immer ein Blick. Bei der Hoffnung auf einstige Qualität wird man aber eher enttäuscht.

Fazit: Etwas steifes Thrillerdrama in dem selbst die zahlreichen Stars bleich wirken!
Rating: ★★☆☆☆

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