The Prodigy

Sarah und John Turner staunen über die unfassbaren Fähigkeiten die ihr Sohn Miles an den Tag legt. Schon bald glauben sie aber daß dessen Begabungen einen gefährlichen und dunklen Ursprung haben …

Die Story und der Inhalt klingen so altbekannt da man dabei schon wegschalten möchte: ein kleiner Junge zeigt bösartige, unheimliche Verhaltensweisen. Fortan ist seine Filmmutter und auch der Zuschauer auf der Suche nach einer Lösung: ist der Junge einfach nur böse? Steckt etwas anderes? Womöglich etwas übersinnliches? Ist eigentlich egal was, die Hauptsache ist daß die Zeit bis zur Enthüllung halbwegs spannend bleibt. Und das kriegt der Film hin. Zwar unter Einsatz vieler bekannter „Teufelskind“ Film Versatzstücke, aber diese werden hier allesamt korrekt und gut angebracht. Gewalt gibt’s dabei nicht so sehr, erst zum Ende hin wird’s an der Stelle etwas rabiater, bis dahin gibt’s eine stetig ansteigende Spannungskurve und eine sehr gekonnte Szene in einer Psychiaterpraxis. Lediglich bei der weiblichen Hauptfigur kann man Abstriche machen: „Orange is the new black“ Star Taylr Schilling macht das alles zwar solide, aber erreicht nicht die Intensität vergleichbarer Darstellerinnen.

Fazit: Xte Variante eines Teufelskinds daß zwar klein, aber sehr effektiv ausfällt!
Rating: ★★★★☆

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