The Dead don’t Die

In der Kleinstadt Centerville ereignen sich merkwürdige Vorfälle und dann erheben sich auch noch Tote aus ihren Gräbern und greifen die Lebenden an. Mitten in diesem Chaos versucht der Polizisten Ronnie Peterson (Adam Driver), sein Vater Cliff Robertson (Bill Murray) und Mindy Morrison (Chloë Sevigny) die Lage zu retten …

Hier macht es überhaupt keinen Sinn irgendwie inhaltliche Daten aufzuzählen oder sonstwie zu versuchen eine Empfehlung abzugeben. Der reine Plot ist ganz einfach; es wird eine Kleinstadt von Zombies angegriffen. Es geht nicht darum die hundertste Variante einer Zombie Attacke darzustellen oder Figuren zu präsentieren, die heldenhaft um ihr Überleben kämpfen. Dieser Film macht etwas ganz anderes: im Grunde ist es so als habe jemand das Skript für einen Zombiefilm genommen und alle Punkte die typische dramaturgische Wendungen enthalten einfach aus dem Fenster geworfen. Es geht um Figuren die nicht so handeln wie es Menschen in der Realität oder einer filmischen Wirklichkeit tun, es wird hier und da mal die vierte Wand durchbrochen, es tauchen Figuren auf und sterben ohne für die Story irgendeinen Beitrag geleistet zu haben .. ebenso gibt es reihenweise Szenen die eigentlich völlig ohne Belang sind. Warum also lohnt es sich dem Film eine Chance zu geben? Das kann man im Grunde nicht beantworten da die Antwort restlos individuell ist. Der Film funktioniert nicht als typischer Horrorfilm sondern als Kunst Film und ich kann jeden verstehen der in der gebremsten Langsamkeit pure Langeweile und Nervtöterei sieht, ebenso kann es aber sein dass man in diesem entschleunigten Mikrokosmos irgendwie einen Sinn für den kauzigen Humor hat und deswegen sehr vieles sehr lustig findet. Das kann man versuchen aber nicht garantieren, wobei es ein gutes Indiz ist ob man schon mit früheren Jim Jarmusch Werken Probleme hatte oder nicht.

Fazit: Mag den Plot eines Zombie Films haben ist aber ein eigensinniger Kunst Film dessen Humor sich nicht jedem erschließen dürfte!

Rating: ★★★★☆

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