John Wick 3 – Parabellum

Nachdem John Wick (Keanu Reeves) gegen die Regeln des Continentals verstoßen hat ist ein Preisgeld von 14 Millionen auf ihn ausgesetzt. So muß er sich aus New York heruaskämpfen und dann woanders sicher Unterschlupf finden …

Eine Fortsetzung kann wohl kaum lückenloser sein als diese hier: der Film beginnt wirklich in der Schlußsituation welche Teil 2 offen gelassen hat. Leider folgt dann ein Film von 130 Minuten Länge, was darum nicht funktionieren kann da die John Wick Thematik nicht durch tolle Storys so erfolgreich wurde. Es ist eher die Mischung aus verschiedenen Versatzstücken: die pure, rohe Gewalt die so kaum mehr auf eine Leidenschaft kommt, harte und meist körperliche Kämpfe, brutale Splatter und Mordszenen und diese in eine gewisse Ästhetik und einen ganz besonderen Look eingebaut. Dazu thront Keanu Reeves über allem als cooler Antiheld der trotzdem irgendwie eine gewisse Tiefe erreicht und es ist stets beliebt die ominöse Welt der Auftragsmörder und ihre stetigen Regeln und Gesetze weiter zu erforschen. All das findet sich hier, aber eben überlang und nicht wirklich von einer interessanten Geschichte zusammengehalten, statt dessen reiht der Film wieder videoclipartige Kampfszenen mit Dialogen aneinander. Als Fan der Reihe wird man damit sicherlich was anfangen können, spätestens beim miserablen Ende könnte sich aber eine starke Übersättigung einstellen.

Fazit: Wuchtig, heftig und ultrabrutal: zu überlang geratene weitere Metzelorgie

Rating: ★★★☆☆

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