Polaroid

Schülerin Bird Fitcher (Kathryn Prescott) liebt die Fotografie und kauft im Antiquitätenladen eine alte Sofortbildkamera, die eine bösartige Fähigkeit hat: Menschen die damit fotografiert werden sterben kurz darauf. Und da Bird ein Gruppenfoto aufgenommen hat bahnt sich eine Katastrophe an …

Eine bösartige Macht, ein bösartiger Geist der einer Polaroidkamera entspringt? Gut, ist totaler Unsinn, aber es hat schon ähnliche Gedankenansätze gegeben die rechts erfolgreich waren. Das beste Beispiel dürften wohl die „Ring“ Filme sein die mit dem Gedanken eines mordenden Videobandes arbeiten, daher darf man diesem hier im Ansatz durchaus eine Chance geben. Meilenweit vom Sektor der Teeniehorror Streifen entfernt es sich allerdings nicht, bringt dabei aber einige Anteile mit die man gerne sieht. Ein paar Erschrecker, ein paar fiese Todesszenen, eine kompakte Laufzeit von gerade mal 89 Minuten, ein Wiedersehen mit „Shocker“ Schurken Mitch Pileggi und eine sehr mögenswerte Hauptfigur. Dagegen kann man natürlich sagen: die Figuren sind bleich und eindimensional, die Story absurd und die Darsteller kaum weiter zu erwähnen. Auf dem Sektor der nicht weiter erwähnenswerten Teenagerstreifen gibt dieser trotzdem ein recht spaßiges, harmloses Einzelstück ab.

Fazit: Banale Horrorkost, in jeder Hinsicht bescheuert und gerade dadurch recht vergnüglich!
Rating: ★★★☆☆

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