Verachtung

Die Ermittler Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Hafez el-Assad (Fares Fares) bearbeiten einen Fall in dem drei mumifizierte Leichen an einem gedeckten Tisch sitzen mit einem freien vierten Platz …

Der Film fußt auf einer Romanreihe von Jussi Adler-Olsen und diese bringt bald ihr achtes Buch heraus. Im Kino gabs bereits drei Romane zu sehen („Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“) und nun hat man eine nahtlose vierte Folge die im Grunde auf sicherem Terrain unterwegs ist: es werden ein paar sehr bizarr zugerichtete Leichen gefunden und die altbekannten Ermittler gehen der Sache nach. Ebenso baut der Film eine zweite Erzählebene ein in der es in die Vergangenheit geht und die tragische Geschichte eines jungen Mädchens berichtet wird deren Erlebnisse auf die Gegenwart Einfluß nehmen. Dabei ist der Film bemerkenswert unspektakulär: wir haben bekannte und sympathische Figuren die sich untereinander kabbeln, daneben aber total sachlich ermitteln und schrittweise einer grausamen Wahrheit auf die Spur kommen. Dabei ist es imposant zu was sich der Hintergrund aufbaut und wie klein dies alles beginnt. Action gibt’s zwar nahezu keine, wenn man aber die billige Umsetzung einer fetten Actionszene sieht ist man froh nicht noch mehr davon drin zu haben. Hochspannung erzeugt der Film auf ganz andere Weise – auch wenn man ein paar etwas überkonstruierte Momente dabei hat. Trotzdem: wer die bisherigen Filme kennt wird auch sicherlich an diesem viel Spaß haben; wer diesen als einzelnen Titel anschaut kann sich einfach an einem durchweg guten Thriller begeistern.

Fazit: Spannende Thrillerstory mit sympathischen Helden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.