Fahrenheit 11/9

Regisseur Michael Moore dokumentiert Amerika unter US-Präsident Donald Trump ab und zeigt die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Trumps Ära …

Ich bin bei Michael Moore oftmals etwas zwiegespalten: ich mag ihn als Menschen nicht sonderlich und glaube auch das er durchaus ein paar unangenehme Macken und Eigenheiten hat. Trotzdem sind seine Filme stets sagenhaft kombiniert und zusammengebaut; ich kenne keinen anderen (außer vielleicht Morgan Spurlock) der eben dokumentarische Inhalte so witzig und unterhaltsam aufarbeiten kann, insbesondere wenn die Thematik so furchtbar ist. Allerdings vermittelt der Film auf harmlose Weise einen falschen Schwerpunkt, es geht nicht zwei Stunden ausschließlich um Trump sondern mehr um das Amerika unter ihm und Dinge bei denen Bürger versucht haben etwas zu bewirken. Da springt bei ein paar erreichten Erfolgen durchaus auch Hoffnung raus, über sehr viel gezeigtes kann man aber nur ratlos den Kopf schütteln. Und durchaus berechtigt Angst haben.

Fazit: Michael Moore in Bestform – witziges Aufarbeiten schockierender Details.

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