Mid90s

Der 13-jährige Stevie (Sunny Suljic) wächst im Los Angeles der 90er Jahre auf: seine Welt besteht aus Mixtapes, skateboarden und Streefighter II spielen. Durch eine Bekanntschaft eröffnet sich ihm ebenso die verbotene Partyszene …

Vom Grunde her ist dieser Film schon durch seinen Regisseur interessant: er ist von Jonah Hill, der einst als platter Komödiendarsteller etabliert war und sich dann irgendwann mit tauglichen und ernsthaften Rollen hervortat – und nun zeigt sich hier was er so auf dem Regieposten hinkriegt. Dazu hat er sich ein Thema ausgesucht daß ein Minimum an Plot und Story, aber ein Maximum an Atmosphäre: mit 4:3 Format sieht der Film aus wie ein alter Videofilm aus den 90er Jahren und taucht eben auch voll in diese Epoche ein. Wir sehen einen Jungen der Anschluß an eine Skaterclique findet und mit ihnen abhängt – das hat halt wenig zu erzählen, aber schwelgt sehr ausgiebig in der Zeit und der Epoche. Leider kann ich mich damit nur teilweise identifizieren: ich war zu der Zeit in welcher der Film spielt etwa so alt wie die Hauptfigur, ein gewisser Bezug ist also gegeben, allerdings habe ich selber niemals mit der Skateboard Szene zu tun gehabt. Trotzdem spüre ich ein wenig die Erinnerung daran wie es ist den ganzen Sommer ständig mit den gleichen Leuten abzuhängen und Spaß zu haben, auch wenn im Grunde nichts passiert.

Fazit: Keine richtige Geschichte, sondern einfach nur das einfangen einer tollen Zeit für die Hauptfigur die bei einigen Zuschauern sehr nostalgosche Gefühle hervorholen könnte.

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