Suspiria

Tänzerin Susie Bannion (Dakota Johnson) will eine Ausbildung in Berlin beginnen und findet in Sara (Mia Goth) eine Freundin; ebenso fördert Madame Blanc (Tilda Swinton) schnell gute Leistungen bei ihr. Doch Susie merkt daß an der Schule etwas nicht stimmt und kommt einer unfassbren, übersinnlichen Wahrheitauf die Spur …

Bei diesem Film war mir klar daß er mich vermutlich überfordern würde, daher ließ ich ihn in einer angesetzten Mitternachtsvorstellung aus, schon alleine wegen der Laufzeit. Nach dem Anschauen daheim weiß ich daß das eine richtige Entscheidung war, womit ich nicht sagen will daß das Ding schlecht war. Mir fehlt nur der Zugang. Die Handlung ist im ersten Moment ja simpel, eine Tänzerin beginnt an einer Schule und die dortigen Frauen sind Hexen und schrittweise beginnt das Grauen – das könnte auch der Plot einer simplen Videothekenpremiere sein. Aber hier geht’s anders zu: am Besten fand ich die ganze Atmosphäre in der alles passiert. Draußen das triste Berlin der siebziger Jahre ist perfekt eingefangen, bei den Szenen in der Tanzschule herrscht eine ganz eigenartige Atmosphäre die bestens funktioniert. Ebenso gelingen einige extrem passende ud gute Horrormomente, wenngleich auch mit schnellen Schrecksekunden dabei. Insgesamt halte ich den Film für Kunst, für eine ganze eigene Art die mir so nie untergekommen ist (ich habe auch das Original nie gesehen) und auf das man sich mal einlassen kann, allerdings kann es für jeden eine gänzlich andere Erfahrung sein.

Fazit: Sehr spezieller Kunstfilm mit einnehmender Stimmung und zu hoher Laufzeit!

Rating: ★★★☆☆

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