The Beach Bum

Der Poet Moondog (Matthew McConaughey) schlägt sich in Florida durcs Leben – bis seine Frau Minnie (Isla Fisher) tragisch umkommt. Leider stellt sie in hrem Testamen die Bedingung daß Moondog sein angefangenes Buch beendet. Doch er hat Probleme mit der Inspiration …

Der ganze Film baut auf ein Element: ein völlig weggetretener Matthew McConaughey torkelt durch die Gegend von Miami, hängt viel auf Booten rum und quasselt viel Mist. Das klingt nach einer launigen Kiffercomedy, aber die Ausrichtung ist schon anders. Der Film zeigt einen kleinen Mikrokosmos voller schräger Figuren, abgedrehten Gestalten und nimmt seine Hauptfigur war wie diese wohl ihr Leben wahrnimmt: abgehackt, ohne Dramaturgie, eine enzige, durchgehende Aneinanderreihung von Szenen, Momenten und überdrehten Augenblicken. Das in einen Film zu packen ist gleichermaßen dreist wie witzig und spannend und entzieht sich den konventionellen Filmmöglichkeiten. Als Experiment sicherlich guckbar, aber mit hohem Risiko der Enttäuschung.

Fazit: Handlungsfreier Nonsens auf einer merkwürdigen Grenze zwischen Spaß und Erst!

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