Die Kunst des toten Mannes

In der Kunstszene von Los Angeles erscheinen Werke eines namenlosen fremden Malers. Der Kunstkritiker Morf Vandewalt (Jake Gyllenhaal) befasst sich damit aufmerksam und erkennt daß von den Bildern eine merkwürdige und gefährliche Macht ausgeht …

Das ist die Stelle wo eine Drehbuchidee auf die Inszenierung trifft: im Film geht es um mysteriöse, geheimnisvolle Bilder die auf den Betrachter eine geradezu übermenschliche Sogwirkung haben, dumm nur daß diese Bilder im Film dann zu sehen sind und natürlich auf den normalen Zuschauer keinen solchen Effekt ausüben. Ansosnten sind am Film natürlich sehr spannende Personen beteiligt: „Nightcrawler“ Regisseur Dan Gilroy, der dortige Hauptdarsteller Jake Gylenhaal, ebenso Rene Russo, Toni Colette und John Malkovich sowie Natalia Dayer die aus „Stranger Things“ bekannt sein dürfte. Leider wußten die wohl nicht in welche Richtung sie ihren Film gehen lassen wollen: es beginnt wie eine Satire auf die Kunstwelt, deutet dann einen Thriller an wenn es um die Hintergründe woher die ominösen Bilder stammen und mündet dann einfach wieder in einen schlichten Horrorfilm mit Schockmomenten in dem auch wieder ein gewisses Maß an Fantasy zugegen ist. Das mag zwar handwerklich solide gemacht sein, scheitert aber an unsympathischen Charakteren und seichten Schocks – eine unstimmige Mischung die nichtmal an Durchschnitt rankommt.

Fazit: Trotz solider Inszenierung nur seichter Horror mit Starbesetzung

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=jn26-dhtbCc

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