Robin Hood

Robin Hood (Taron Egerton) kehrt nach langer Zeit aus den Kreuzzügen zurück und erkennt seine Heimat England nicht wieder: die Reichen schwelgen in Luxus, während Arme nahezu verhungern. Mit dem verbündeten Little John (Jamie Foxx) ebeginnt er maskiert die Reichen zu berauben um die Beute den Armen zu geben, außerdem umgarnt er die schöne Marian (Eve Hewson). Allerdings ist der bösartige Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn) hinter ihm her …

Mit dem Umstand daß es eine neue Robin Hood Version gibt habe ich kein Problem – der Stoff ist klassisch und wird sicherlich immer mal wieder neu aufgelegt. In diesem Falle wird dabei auch einiges richtig gemacht, aber ebenso geht der Film andere, ganz neue Wege die leider nirgendwo hinführen. Wesentlich ist wohl: Taron Egerton ist eine gute Wahl für die Hauptrolle, vielleicht kein so guter Robin Hodd, aber eine tadellose Heldenfigur die einen Film wie diesen hier problemlos tragen kann. Der Sidekick Jamie Fox ist dann schon erzwungener und an vielen Stellen eine geradezu übersteigerte Figur, aber auch das fällt wenig ins Gewicht. Was mir aber übel aufgestossen hat: der Look. Der Film spielt in einer Art Fantasy Mittelalter, hier gibt es Aktenordner, Maschinen, Fabriken und die Kleidung ist nicht weit von moderner Straßenkleidung entfernt. Das ist dadurch zwar ein sehr guter und eigenständer Look, aber keiner der gefällt oder stimmig aufgeht. Aber man erkennt spätestens beim Ende was hier die eigentliche Idee war: ein neues Franchise zu etablieren, daher wird auch in der Schlußszene mit dem Holzhammer ein weiteres Sequel etabliert. Aber eins welches sicherlich nicht umgesetzt wird.

Fazit: Ein paar gute Komponenten, aber dank absurder Umgebung und zu viel Zeitlupen Action ein verschenkter und kaum ausbaufähiger Serienbeginn!

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