Manhattan Queen

Maya Davilla (Jennifer Lopez) ist stellvertretende Filialleiterin eines Supermarkts in Queens hochgearbeitet, wegen eines fehlenden Schulabschlusses bleibt ihr aber eine Beförderung vorenthalten. Dann aber erhält sie einen hoch angesehenen Managerposten da der Sohn ihrer Freundin Joan (Leah Remini) ihren Lebenslauf aufgebessert hat. Während sie einerseits mit ihrer Art in der neuen Firma gut ankommt droht das Spiel aufzufliegen …

Dieser Film wirkt als habe Jennfier Lopez das Drehbuch nach „Manhattan Love Story“ beiseite gelegt, sich vorgenommen „Das mache ich beizeiten noch“ und nun hats etwas zu lange gelegen. Daher macht sie sich im Film wohl auch zehn Jahre jünger. Das Resultat triggert zumindest mich an ganz überraschenden Punkten: der Film filmt New York wundervoll ab und wirkt wie ein Relikt aus den 90er Jahren, d.. ich hab an etlichen Stellen das Gefühl wirklich Darsteller zu sehen die an den gezeigten Orten herumgelaufen sind. Allerdings verschweigt der Trailer was den Film dann letztlich zum Einsturz bringt: neben d r obligatorischen Story der Frau von der Straße die sich in der arroganten Geschäftswelt durchboxt hat der Film noch einen weiteren, separaten Subplot der eher in die dramatische und traurige Richtung geht – und den neben all das andere zu setzen ergibt dann eine höchst unausgewogene Mischung. Mit dem oftmals überlagerten „Larger Than Life“ Look den diese Filme sehr oft haben kann man den Dramapart eh nicht sonderlich ernst nehmen – und so bleibt ein schick gefilmter Girliefilm für den Mädelsabend der zwar nicht weh tut, aber auf ganzer Linie verzichtbar ausfällt.

Fazit: Mit Gewalt auf Jennifer Lopez zugeschnittene Romantic Comedy die durch einen Drama-Subplot ausgebremst wird!

Rating: ★★☆☆☆

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