Euphoria

Die beiden Schwestern Ines (Alicia Vikander) und Emilie (Eva Green) sehen sich nach Jahren wieder – in einem abgelegenen Waldstück. Dort gesteht Emilie daß´sie unheilbar an Krebs erkrankt ist und bittet Ines ihr in einer Selbstmordeinrichtung zu Hilfe zu kommen …

Viel Story hats und brauchts auch nicht, der Film begnügt sich damit eine echt scheußliche Situation zu entwerfen: zwei Schwestern fahren in ein ein Heim in dem die eine kontrollierten Suizid begehen wird und dort verbringen sie ihre letzten paar Tage zusammen, reden über das Leben und arbeiten nochmal ein paar Punkte aus der Vergangenheit auf. Gute Laune bekommt man dabei sicherlich nicht, aber der Film weiß zu begeistern, zu faszinieren und den Zuschauer in totale Depression zu stürzen. Das geht insbesondere auf Eva Green zurück deren eindringliches Spiel unter die Haut geht, ebenso gibt Vikander (die den Film auch mit produziert hat) einen tollen Gegenpart. Als Spaßfilm funktioniert diese kleine Produktion logischerweise garnicht, als unbeqemer Schockstreifen erfüllt er sein Ziel komplett.

Fazit: Bitterer, schmerzhafter Film dessen Ende gegen Unerträglich geht.

Rating: ★★★★☆

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