The Happy Prince

Oscar Wilde (Rupert Everett) wird 1897 aus dem Gefängnis entlassen und flieht nach Paris. Dort verprasst er sein Vermögen bis ihn sein Liebhaber Lord Alfred Douglas (Colin Morgan) zu einer folgenreichen Reise nach Neapel überredet …

Das ist schon ein ziemlicher Zwiespalt: mich hat dieser Film einerseits kalt gelassen was die Inszenierung und den Unterhaltungswert angeht, auf der anderen Seite erfüllt de mich mit Respekt und Mitleid. Respekt für Regisseur und Hauptdarsteller Rupert Everett der wohl einiges an Aufwand Zeit und Energie in dieses Projekt gesteckt hat und es als so unglaublich unverzichtbar und wichtig ansah. Des Weiteren erfinde ich tiefes Mitleid für das Gezeigte Schicksal: dem Leiden eines Mannes dessen Pech es war in der falschen Zeit homosexuell zu sein und so müssen wir mit ansehen mit dieser Mann den ich dabei nicht mal nennenswert sympathisch finde aufgrund seines übertriebenen Auftretens nach und nach geächtet wird, von seinem Umfeld verstoßen und voller Reue und Trauer stirbt. Unter dem Aspekt „ich gucke mir mal einen Film an und möchte ein wenig unterhalten werden“ funktioniert das alles natürlich gar nich,t als Vermittlung tiefer Gefühle und brutalen Schmerzes ist das Ding in seiner Art unglaublich effektiv.

Fazit: Bitterer Blick auf einen traurigen Mann und dessen schlimmes Schicksal

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