Plötzlich Familie

Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) möchten eine Familie gründen und suchen eine Adoptionsagentur auf welche ihnen die 15-Jährige Lizzy (Isabela Moner), der Juan (Gustavo Quiroz) und die kleine Lita (Julianna Gamiz) vermitteln. Die drei stellen sich als chaotische Problemkinder heraus …

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten, trotzdem muß man sie für eine Leinwandauswertung mitunter etwas aufstocken. Das ist hier wohl passiert: die Geschichte ist die des Regisseur der drei Kinder adoptiert hat (wobei die Hauptfigur im Film Handwerker ist) und erzählt im Grunde die sich daraus ergebenden Banalitäten des Alltags.  Dabei sind eigentlich zwei Eckdaten gegeben: am Anfang können Sie sich nicht leiden, am Ende sind sie beste Freunde – und der Weg dahin verläuft mit ständigen Auf und abs. Das ist es was mir am besten gefallen hat: es gibt „Passagen“ in denen sich die Figuren annähern, dann wieder welche in der es Rückschläge gibt und so wie das Leben ist keine klare Linie. Ich gebe den einzelnen Kapiteln dabei durchaus eine gewisse Existenzberechtigung und glaube sie auch, aber nicht unbedingt daß sie sich genau so zugetragen haben. Von den Darstellern und der Inszenierung her ist dabei alles Bestens und auf gewohntem Terrain: Wahlberg gibt den guten Kumpel, Byrne die Kontrollzicke die dadurch daß sie alles richtig machen will erst recht alles falsch macht – und der Film schwenkt zwischen ernsten Momenten und purer Comedy, kratzt am Ende aber nur an der Oberfläche. Einer dieser Filme die halt „nett“ sind, nicht weh tun – genau das und keinen Deut mehr.

Fazit: Harmloser Film, kurzweilig und nett, aber auch ohne Nachwirkung!

 

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