100 Dinge

Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) liefern sich stets ein Duell bei dem es um materielle Dinge geht. Dann lassen sie sich auf eine folgenschwere Wette ein: sie schließen ihre Gegenstände in eine Lagerhalle und müssen 100 Tage ohne sie auskommen …

Hier ist wieder mal das Marketing bewußt etwas falsch angesetzt: es verkauft soch natürlich als der nächste Schweighöfer / Fitz Film und läßt in der Vorschau ein paar Gags andeuten, natürlich solche die auf Schweighöfers eitlte Art abzielen. Aber im Film bekommt man weit mehr als das – und mitunter zu viel. Die Handlung daß zwei Typen ihr ganzes Hab und Gut aufgrund einer Wette einlagern ist nur der Ausgangspunkt, die Wette und die genaue Durchführung sind nur Nebensache und der Film setzt seinen Fokus auf andere Themen: Geschäftspraktiken, Marketing, die Frage ob Wohlstand wirklich zum Glück führt und eine sehr eigensinnige und spezielle Love Story die in einer echt berührenden Szene mit einem Seelenstriptease endet. Ich hätte mir dann aber doch gewünscht daß sich der Film auf eine Thematik festlegt und dabei bleibt anstatt alle anzuführen, aber keine auszuführen. Handwerklich ist das alles trotzdem vorzüglich gefilmt, nur eben unausgewogenen mit den Wechseln zwischen Spaß und Ernst.

Fazit: Etwas zu vollgestopfter Film mit einigen sehr starken Momenten!

Rating: ★★★☆☆

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