Max Schmeling – Eine deutsche Legende

Während des Dritten Reiches schafft es Max Schmeling (Henry Maske), zum populärsten Boxer Deutschlands aufzusteigen – und verleugnet so gut es geht daß Hitler ihn für Marketingzwecke einspannt. Gleichzeitig versucht er jedoch jüdischen Flüchtlingen zu helfen …

Bei dem Film gibt’s ja aufgrund der beiden Hauptbeteiligten kaum eine Chance ihn ernst u nehmen: zum einen wegen Regisseru Uwe Boll, der seinen Ruf als schlechtester deutscher Filmemacher partout nicht losgeworden ist weswegen viele dem Titel keine wirkliche Chance einräumen wollten. Zum anderen wegen der Besetzung der Hauptfigur die gleichermaßen passend und unpassend ist, nämlich Boxer Henry Maske. Der kann dann natürlich in den zahlreichen Boxpassagen physisch großartig bestehen, ist aber umso hölzerner in den Spiel und Dramaszenen. Aber das muß man gar nicht so hoch hängen: es ist kein fetter Blockbuster und kein episches Ding, sondern eben ein deutscher Film dem an manchen Stellen nur ein überschaubares Budget zur Verfügung stand und der versucht daraus alles was geht zu nutzen. Wie historisch akurat die Geschichte dabei ist vermag ich nicht zu sagen, halte sie aber für glaubwürdig, ebenso denke ich daß die Darstellung Schmelings vielleicht nicht allzu großartig, aber interessant und mögenswert ist. Daher: Versuch ist es wert wenn man die Vorurteile über Boll einfach mal ausblendet.

Fazit: Wie ein großer TV Film, aber nicht zwangsweise so katastrophal wie sein Ruf.

 

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