Mamma Mia – Here we go again

Sophie (Amanda Seyfried) hatte eine spektakuläre Hochzeit mit ihrer MutterDonna (Meryl Streep) und ihren drei potentiellen Vätern Sam (Pierce Brosnan), Harry (Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgard) – und nun gibt sie ihre Schwangerschaft bekannt. Also holt Donna ihre Jugendfreundinnen und Bandkolleginnen Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine Baranski) dazu um den Anlaß unter griechischer Sonne gebührend zu feiern …

Da muß ich ja fest einen gewissen Respekt aufbringen wenn ich sage: ich hätte nicht gedacht daß ein so dürftiger Titel bei mir zu einem solchen Hassobjekt wird. In der Tat: ich mochte bereits den ersten Film nicht sonderlich, kann zwar verstehen daß er erfolgreich war, es aber nicht wirklich teilen. Im Sequel jedoch kommt die pure Mechanik raus: sommerliches Umfeld, fade Begründungen um eine Tanzsequenz an die nächste zu reihen und laut Trailer sind alle Stars wieder mit dabei, allerdings stellenweise in so kleinen Auftritten daß sie nicht der Rede wert ist. Obendrein wird bei der Musik zwangsweise auf die B-Seiten verwiesen: klar kommen einige passende ABBA Hits, aber die waren größtenteils ach schon im Vorgänger zu hören, ansonsten wird auf die B-Seiten der Band zurückgegriffen die nicht gezwungen schlecht sind, aber eben nicht dieses Feeling auslösen wie die Klassiker. Lediglich der grandiose Auftritt von Cher gibt diesem Film „Spitze“; ansonsten ist es hohle, hiße Luft ohne Substanz – und leider auch ohne Charme.

Fazit: Laut, bunt und durchweg kalkuliert – höllisch unsympathisch!

Rating: ★★☆☆☆

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