Der Buchladen der Florence Green

Die verwitwete Florence Green (Emily Mortimer) zieht in den 50er Jahren in die Küstenstadt Hardborough. Dort eröffnet sie eine Buchhandlung beginnt die Anwohner des Ortes für Literatur zu begeistern – macht sich damit aber die einflussreiche Violet Gamart (Patricia Clarkson) zur Feindin …

Hier bin ich wohl selber ein wenig Opfer meiner eigenen Erwartungen geworden: ich hatte den Trailer nicht wirklich gesehen, nur das Cover und die Story gelesen. Daraus hatte ich wohl eine Art „Bücherversion“ von Chocolat erwartet, in dem eine Frau mittels lesen zauber und Begeisterung in ein kleines Dorf trägt. So kommt der fertige Film aber nicht daher: es ist ein fast schon düssteres Drama über eine offenherzige Frau mit ehrlichem, guten Anliegen der von allen Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Dabei sind insbesondere die Szenen in denen sie mit Bill Nighy zu tun hat emotional und bewegend, der Rest macht einen bei dem Groll der Emily Mortimer entgegen schlägt geradezu wütend. Die kleine, feine britische Komödie die ich mir gewünscht habe war es leider nicht, dafür ein trauriger, feinfühliger Stoff darüber wie auch gute Absichten scheitern können – ohne daß man sich nachher schlecht fühlt.

Fazit: Traurig, aber irgendwo doch optimistisch!

Rating: ★★★★☆

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