Johnny English – Man lebt nur dreimal

Johnny English (Rowan Atkinson) hat seine Karriere als Geheimagent beendet und arbeitet nun als Lehrer. Als ein Hacker aber alle britischen Spione enttarnt wird Johnny reaktiviert um die Schuldigen zu finden – verheddert sich aber in seiner üblichen Form an allen möglichen Hindernissen …

Ich hab nicht drauf gewartet: ich hab zu ihren jeweiligen Zeiten die ersten beiden Filme gesehen, jeweils einmal und fands sie nicht nennenswert lustig – weder den britischen Humor noch die Grimassen von Atkinson. Obendrein ist mir die Figur zu undefiniert: in den einen Szenen ist English cleverer als jeder andere und löst ein Problem mit unfassbarer Coolness, in einer anderen ist er so doof daß er nichtmal mitkriegt was er um sich herum auslöst. Dieser stetige Wechsel führt dazu daß ich die Figur nicht wirklich erfasse und chronisch unsympathisch finde, erst Recht wenn diese in der Anfangsszene versehentlich und ihnen Gewissensbisse vier Menschen tötet. Die Handlung an sich ist eine sagenhaft überraschungsfreie Blaupause in der nicht geringste Wenund wartet, die Gags sind stetig zum Schmunzeln, aber von ganz wenigen Ausnahmen nie zum Lachen. Emma Thompson als genervte Chefin hat ein paar gute Momente, aber auch diese sind lediglich kleine, nette Momente. Wer die anderen Filme mochte kann hier sicherlich mal einen Blick riskieren, es kann aber passieren daß man nicht einmal lacht.

Fazit: Alberne Kalauernummer mit selten treffenden Pointen!

Rating: ★★☆☆☆

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