Stronger

Beim Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon im Jahre 2013 wird Jeff Bauman (Jake Gyllenhaal) verletzt und landet im Rollstuhl. Zwar hilft er entscheidend bei der Aufklärung mit, muß sich aber mit den neuen, furchtbaren Lebensumständen arrangieren …

Hier macht wohl der Funken Realität den Unterschied: die Geschichte ist wohl relativer Standard für ein Behindertendrama, zumindest auf rein filmische Sicht beschränkt. Ein Mann verliert durch schlimme Umstände seine Beine und der film dokumentiert wie er sich mit der Situation arrangiert und auch sein Umfeld davon betroffen ist. Daran ist nichts neu, nichts überraschend, aber es ist wohl auch keine Story die voller Twists ect. stecken kann oder könnte. Jake Gylenhaal spielt die Rolle des sympathischen Chaoten auch sehr gut, in den emotionalen Szenen und insbesondere in einer Rückblende die ihn nach dem Attentat zeigt wächst er über sich hinaus. Das Besondere an dieser ganzen Geschichte ist eben: die Nummer ist wahr. Ich kann natürlich nicht sagen wo hier exakt die Grenze verläuft, wo das die Wahrheit ist und wo filmisch beigeschnitten wurde, aber man kann sich eigentlich nicht beklagen: 110 Minuten Dramakino mit gelegentlichen Lächelmomenten, optimistischer Botschaft und für den Amerikaner ist es sicherlich ein wenig Balsam.

Fazit: Standard-Behindertendrama mit traurigem realen Background!

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