Bad Times at the El Royale

Ein langer Abend für den Concierge Mike Miller (Lewis Pullman) im Hotel El Royal. Seine Gäste sind der Priester Daniel Flynn (Jeff Bridges), Sängerin Darlene Sweet (Cynthia Erivo), Staubsaugervertreter Laramie Seymour Sullivan (Jon Hamm) und eine mysteriösen Unbekannten (Dakota Johnson). Schon bald ereignen sich selstsame Vorfälle und der Sektenführer Billy Lee (Chris Hemsworth) tauchst auf …

Bei dem Film wird ein permanenter Vergleich gezogen, nämlich mit den Werken von Quentin Tarantino. Man erkennt typische Merkmale: den Einsatz von meist kultiger Musik, ein gähnend langsames, mitunter fast schnarchendes Erzähltempo und das endlose Auswalzen von Szenen und ein haufen verwegener, kultiger Figuren. Das Problem ist daß der Film am Ende keinen Nährwert hat: es wird einfach ein großes Rätsel aufgebaut, schrittweise durch Rückblenden untermauert und enthüllt und am Ende liegt alles offen . Dann hat man zwar nichts gelernt, nimmt keine Moral mit, es bleiben einfach zwei einhalb Unterhaltsame Stunden. Man muß sich allerdings auf das komplett entschleunigte Erzähltempo einstellen und einlassen können, gelingt dies kann man an vielen tollen Twists, spannenden Methoden (etwa eine Szene die immer wieder aus anderen Blickwinkeln gezeigt werden) und coolen Figuren seine Freude haben. Nach hinten raus bleibt allerdings nicht viel, außer einfach einem lässigen Film mit Atmosphäre. Stars und Optik.

Fazit: Ein clever konstruierter Thriller mit immens gebremster Erzählweise!Rating: ★★★★☆

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