USS Indianapolis – Men of Courage

Captain Charles Butler McVay (Nicolas Cage) übernimmt im Jahre 1945 die  USS Indianapolis und geht auf eine heikle Mission: dem Transport von Bauteilen für eine Atombombe. Als das Schiff durch einen Angriff zu sinken droht und der Crew keine Hilfe zusteht da die Fahrt geheim war droht es zu einer Katastrophe zu kommen …

Bezahlt mich und ich spiele euch alles – nach den Vorgaben hat Nicolas Cage seit vielen Jahren so einige Filme gedreht. So auch diesen der aber keine Chance gibt daß er den irren raus läßt. Es beginnt als „normaler Kriegsfilm“ und Cage gibt den soliden, stocksteifen Kommandanten – trashig ist nicht seine Rolle sondern die mitunter katastrophale Darstellung und die scheußlichen Spezialeffekte. Nach der Hälfte jedoch macht der Film einen ganz abrupten Twist und zappt geradezu in ein anderen Genre – schlagartig entwickelt sich die Nummer zu einem handfesten Survivaldrama. Auch dort merkt man daß die Geschichte nicht nennenswert viel Budget hat, es werden einfach nur kleine Einzelmomente präsentiert in denen immer einer oder mehrere eine kleine Konfrontation mit Haien oder ihren eigenen Verletzungen hat. Das ist nicht gerade großes Kino, hat aber doch in manchen kleinen Momenten einen entsprechenden Effekt. In den letzten zwanzig Minuten zappt der Film dann nochmal in ein anderes Genre was wohl nicht nötig gewesen wäre – aber wer bis dahin durchgehalten hat wird sich auch daran nicht stören. Von Cages endlosen Videothekentiteln noch einer der tauglicheren, aber trotzdem nichts was wirklich über Heimkinoniveau hinauskommt.

Fazit: Tauglicher Film mit dezentem Cage und scheußlichen Effekten!

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