Im Zweifel glücklich

Brad Sloan (Ben Stiller) sieht sich mit seinem Sohn Troy (Austin Abrams) Colleges an und wird von Erinnerungen heimgesucht. Vor allem hat er das Gefühl in seinem Leben nicht genug erreicht zu haben. Deswegen ist er auch sehr gehemmt mit seiner alten Clique Kontakt aufzunehmen …

Die zwei Seiten des Ben Stillers: der Mann kann Komödie und hat dieses Image ja über viele Jahre sehr eifrig bedient, ebenso hat es aber immer mal wieder Dramen und ernsthaftere Filme gegeben in denen er nicht unbedingt die sympathischsten Zeitgenossen spielte. Dieser hier fällt wohl auch darunter, wobei er kein wirkliches Arschloch spielt, sondern einfach einen unzufriedenen Mann der nichts anders macht als sich mit anderen zu vergleichen. An dieser von Unzufriedenheit und Neid geplagten Weltsicht hat man als Zuschauer teil und kann entscheiden wie viel man davon mitnimmt: heißt, man kann jeden einzelnen Gedanken nachvollziehen, mu0 aber für sich entscheiden ob man sie teilt oder gar bei sich selbst entdeckt oder ob man das alles restlos ablehnt. Ansonsten ist der Film in ruhigem Braunton gefilmt, ohne spektakuläre Aspekte, aber ebenso wenig mit Dingen die man großartig beklagen könnte. Auf dem Streamingdienst Amazon ist er definitiv richtig aufgehoben da er auch eine Eigenproduktion ist, ins Kino hätte er nicht gemußt.

Fazit: Kleiner, sympathischer Film mit stellenweise unangenehmen Momenten!

Rating: ★★★☆☆

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