7 Tage in Entebbe

Am 27. Juni 1976 wird die Air France Maschine 139 auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris von Terroristen überfallen und ins ugandische Entebbe umgeleitet. Die Terroristen, darunter Wilfried Böse (Daniel Brühl) und Brigitte Kuhlmann (Rosamund Pike) und zwei Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas, wollen die Freilassung palästinensischer Gefangener im Austausch gegen die israelischen Geiseln an Bord erpressen. Daraus resultieren sieben furchtbare Tage …

Wieder einmal eine dramaturgisch angepasste Version realer Ereignisse – mir sind die echten Vorgänge wage bewußt oder zumindest habe ich Teile davon schon mal gehört, aber so genau hingesehen habe ich bislang nicht. Ich habe es wohl vorrangig als einen Daniel Brühl Film gesehen und dieser als Darsteller dominiert das Geschehen, ebenso wie Rosamunde Pike. Trotzdem kann ich mit den Ereignissen und dem Ablauf keine emotionale Bindung erreichen: alleine das im Intro Tänzer zu sehen sind die dann auch auf dem dramatischen Höhepunkt so eingeblendet werden entreißt mir das Gefühl eine Nacherzählung zu sehen sondern eben einen Auf Spannung bedachten Thriller. Einen den man durchaus schauen und spannend finden kann, aber keinen, der mir wirklich einen kokreten Überblick über die passierten Ereignisse gibt.

Fazit: Solide inszeniert und gespielt, gibt mir aber keine wirkliche emotionale Bindung zu den Beteiligten!
3 Punkte

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