Vor uns das Meer

Im Jahr 1968 startet Donald Crowhurst (Colin Firth) bei einer Solo-Segelregatta und will einen Rekord für die schnellste Umsegelung der Erde aufstellen, außerdem hofft er auf einen Gewinn mit dem er seine Firma aus den Schulden helfen könnte. Allerdings sieht es schlecht aus für ihn da er nicht ausreichend Erfahrung und ein unzureichendes Bot besitzt …

Ich hatte von jemandem gehört der diesen Film in einer Sneak Preview zu sehen bekam und nach einer Stunde das Kino verließ da es so eine Qual war ihn zu schauen. Das konnte ich mir nicht vorstellen, die Länge von 97 Minuten erschien mir nicht zu lang, mit Colin Firth und Rachel Weisz hat man auch kompetente und taugliche Darsteller – daher versuchte ich mein Glück damit im Heimkino. Und konnte den Schritt meiner Bekannten restlos verstehen. Das Ganze ist die Verfilmung eines wahren und leider tragischen Falls von dem ich so aber nie gehört hatte, die Glaubwürdigkeit hört für mich nur schon an der Stelle auf daß man einen 55 jährigen nimmt um einen 35 jährigen darzustellen. Obendrein einen mit dessen Figur ich nicht warm werde: er läßt sich auf ein Segelabenteuer nicht aus Leidenschaft am Segeln ein sondern aus dem wirtschaftlichen Aspekt. Wenn er dann alleine und isoliert auf dem Meer festhängt kommt dieses Gefühl der Einsamkeit, Langeweile und des Verlorenseins auch optimal beim Zuschauer an – aber will man das denn? Ich glaube nicht. Schade eigentlich, da die Darsteller es etwas besser aussehen lassen als es ist.

Fazit: Laues Lüftchen mit unsympathischer Hauptfigur!

Rating: ★★☆☆☆

 

Rating: ★★★★☆

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