Sierra Burgess is a Loser

Sierra Burgess (Shannon Purser) entspricht nicht gerade den allgemeinen Schönheitsvorstellungen und war immer eine Außenseiterin – bis sie Textnachrichten von ihrem Schwarm Jamey (Noah Centineo) erhält die aber auf einer Verwechslung basieren da er glaubt Veronica (Kristine Froseth) zu schreiben. Sierra bittet Veronica um Hilfe …

Die Netflix Produktion der Woche die mal eben 30 Jahre zu spät kommt – der Film ist ganz eifrig drauf gerichtet wie ein 80er Jahre Film zu wirken, setzt dazu altbekannte Darsteller ein (Alan Ruck und Lea Thompson) und permanente Musik die wie Restbestände von „Stranger Things“ wirken. Ebenso wie die Hauptdarstellerin die in der ersten Staffel von „Stranger Things“ mitgewirkt hat. Allerdings funktioniert Nostalgie nur wenig wenn alle Beteiligten permanent mit dem Handy rumspielen. Die Story ist ok, aber nicht neu: zwei die zusammen gehören schreiben sich, dabei ist aber ein grundlegendes Missverständnis im Raum und dann wird getrickst bis es zur Enthüllung kommt. Dabei finde ich das Verhältnis zwischen der sehr erzwungenen Hauptfigur Sierra und ihrem Schwarm uninteressant, viel mehr wie die Figur der zickigen Veronica mehr und mehr bloßgelegt und enthüllt wird. Diese mitunter auch sehr warmherzigen Szenen retten den Film für mich nicht, heben ihn aber aus der banalen Netflix-Soße durchaus heraus.

Fazit: Konventionelle Comedy bei der ein Subplot immens heraussticht

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