BlacKkKlansman

Ron Stallworth (John David Washington) ist in den Siebzigern der erste Schwarze, der beim Polizeidepartment arbeiten darf. Unerwartet bekommt er einen telefonischen Kontakt zum Ku-Klux-Klan und wird dort Mitglied – muß aber seinen jüdischen Kollegen Flip (Adam Driver) zu den realen Treffen schicken …

Leider meinte es bei diesem Film die eigene Kondition nicht so gut mit mir: nach gut der Hälfte entschwand meine Aufmerksamkeit und später auch meine geistige Anwesenheit (ich bin im Kino dezent weggeknickt). Daher kann ich den Film nicht im Großen und Ganzen bewerten, nur meine sporadischen Eindrücke aus dem Anfang preisgeben: ich mochte den Film soweit, stieß mich aber an ein paar Dingen. Z.B. daran daß die Hauptfigur zu Beginn ins Bild tritt und die Handlung direkt losgeht ohne die Person irgendwie näher vorzustellen, ähnlich auch bei anderen Figuren. Des weiteren kam mir der Film ein wenig gedehnt vor, also daß manche Szenen etwas zu lang geraten sind (etwa eine Sequenz bei der der Protagonist eine Black Panther Veranstaltung infiltriert und die Kamera zwei Minuten lang die Feier dort einfängt ohne daß es die Handlung antreibt). Ansonsten ist es natürlich ein spannendes und wichtigs Thema, der Kampf gegen Rassismus und Haß, und daß der Film trotz der ernsten Grundlage bemüht ist dort wo es geht locker und humorig daher zu kommen. Daher kann man sich soweit auf den Film einlassen, sofern man etwas Sitzfleisch mitbringt.

Fazit: Humoriger Mix auf Krimi und Komödie mit realem Bezug, vielleicht etwas zu ausgedehnt in einzelnen Szenen

Rating: ★★★★☆

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