Schwerter des Königs 2 – Zwei Welten

Der einstige Soldat Granger (Dolph Lundgren) landet in einer ominösen Parallelwelt in der auf einmal Zauberei und Drachen existieren. Zusammen mit der Zauberin Elianna (Natassia Malthe), beginnt Granger einen Kampf gegen das Böse …

Hier kommt es wohl vorrangig auf die Erwartungshaltung an: wenn man einen epischen Fantasyfilm erwartet von „Hobbit“ Ausmaßen hat man schon von Anfang an Pech. Wenn man aber vermerkt daß der Regisseur Uwe Boll ist und sich dabei ein paar Dinge bewußt macht kann die Nummer zu einem ganz großen Spaß werden. Boll macht einen Film wie diesen nicht des Spaßes oder der Story halber, sondern für den Profit da er wußt edaß sich das „Schwerter des Königs“ Thema gut verkauft. Inhaltlich geht er nahzu garnicht auf den Vorgänger ein und baut eine Extraebene dazu: der Held kommt aus der realen Welt und gelangt durch einen Zauber in das Wunderreich – d.-h. es kommt kein wirkliches Fantasy-Flair auf wenn der Held zunächst in einer Karateschule unterrichtet, in sein Haus geht, im Showdown in einem Badezimmer kämpft und ohnehin die ganze Zeit in Straßenklamotten durch das Mittelalter geht. Unter dem Trashfaktor geht die Nummer aber klar: die Sets sehen stellenweise so aus als habe man sich auf ein LARP Festival eingeschlichen und heimlich mitgeflimt, Dolph Lundgren kriegt einige müllige Onliner in den Mund geschoben und alles andere sieht zu keiner Zeit nach Megablockbuster aus sondern eher nach Fanfilm. Wenn man diese Abstriche machen kann hat man viel Spaß.

Fazit: Ultra-trashige Mittelalterklopperei mit Zeitsprung in die Gegenwart.

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