Auschwitz

Uwe Boll geht in deutsche Schulen und fragt Schüler nach ihrem Wissen und ihrem Eindruck der Vorgänge im Konzentrationslager Auschwitz. Parallel werden Szenen gezeigt die die Zustände dort dokumentieren: vor allem daß Gefangene meist am ersten Tag ermordet werden …

Das wichtigste ist wohl die gute Absicht: Uwe Boll wollte das ganze Auschwitz Thema auf den kleinsten Nenner runter rechnen, zeigen was dort geschehen ist. Zeigen, daß dort eine Maschine lief, Menschen dort angeliefert wurden, ermordet wurden, daß es dort keine Helden, keine guten Sachen gab, nichts was das filmische Bild davon gerne zeigt. Verstärkend dagegen gehalten sind Interviews mit Schülern die von der ganen Thematik rein garnichts zu wissen scheinen – man muß sich nur fragen ob wirklich alle Schüler so dumm waren wie gezeigt oder ob das an der Stelle nur effektiv zusammengeschnitten wurde. Ebenso bestehen die grausamen Auschwitz Szenen wohl nicht eine exakte Prüfung durch Historiker – ich selber hörte mal einen der den Film aufgrund zahlloser inhaltlicher Fehler restlos zeriss. Kann mich aber trotzdem nicht von der Wirkung freisprechen – die gezeigten Szenen hätte man vielleicht handwerklich sauberer angehen können, schöner wären sie dadurch nicht geworden.

Fazit: Wohl kein sehr guter Film, aber mit einer sehr guten Absicht dahinter.

Rating: ★★★☆☆

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