Christopher Robin

Christopher Robin (Ewan McGregor) ist erwachsen geworden, rackert sich in einem schlecht bezahlten Job sb und versucht seine Frau Emily (Hayley Atwell) und Tochter Madeline (Bronte Carmichael) durchzubringen. Als er seine Familie wegen des Jobs nicht auf eine Reise begleiten kann erscheinen jedoch Winnie Puuh und seine anderen Freunde und geben ihm neuen Lebensmut …

In der gesamten Winnie Puh Thematik bin ich vollkommen fachfremd, d.h.. ich kenne natürlich den Bären und seine Freunde Tigger, Ferkel ect., habe aber niemals eine Serie, einen Film oder sonst etwas aus der Reihe geschaut, daher kann ich nicht sdagen wie sehr der Film die Vorlage überträgt. Für sich selbst genommen ist der Film im Ansatz eine Variante von Hook: Christopher Robin spielte als Kind in einem sagenumwobenen Wald, verläßt diesen, wird erwachsen und als er als Erwachsender in berufliche Probleme gerät kommen die alten Phantasiefiguren zu ihm zurück. Das Ergebnis ist ein Film der auf zwei Hochzeiten tanzt: zum einen werden Kinder angesprochen mit den zum knuddeln süßen Figuren die wundervoll animiert werden, das sogar ohne Uncanney Valley Effekt, auf der anderen Seite ist der Film nicht quietschbunt sondern spielt größtenteils in tristem Umfeld und an düsteren Orten und hat im Schwerpunkt das Thema Prioritäten. Beide Parteien, Erwachsene wie auch Kinder können was mitnehmen, aber ob Kinder die Parts eines Erwachsenen so toll finden wage ich zu bezweifeln. Trotzdem: dank der herzigen Figuren und dem großartigen Ewan McGregor sowie einigen sehr emotionalen Momenten geht die Kiste unterm Strich sehr gut auf!

Fazit: Einerseits kindgerecht, andererseits ein handfestes Drama – merkwürdiger Mix mit sehr viel Herz, aber dünner Story!

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