The Disaster Artist

Auf der Schauspielschule lernen sich Tommy Wiseau (James Franco) und Greg Sestero (Dave Franco) kennen und werden beste Freunde, merken aber recht schnell daß sie keine Chance auf eine Karreire haben. Trotzdem versuchen sie sich an einem eigenen Film, trommeln alle Möglichkeiten zusammen die sich ihnen bieten und versuchen sich am eigenen Drehbuch „The Room“ …

Bei diesem Film bin ich außen vor: ich habe „The Room“ so nie geschaut, kenne aber natürlich Tommy Wiseau und wie absurd der Typ erscheint, sowohl in den Clips aus dem Film wie bei sonstigen Auftritten. Ich kann also keine Bezüge und Vergleiche zum Vorbild ableiten, aber der Film funktioniert auch bestens für sich: als Komödie überzwei Außenseiter die versuchen Erfolg zu haben und als Geschichte eines komischen Kauzes der Leidenschaft, aber kein Talent hat. Obendrein bringt der Film das Paradox daß man sich über anderthalb Filmstunden mit Wiseau beschäftigt, aber der Mann nachher immer noch ein großes Rätsel ist. Dank des brüllend komischen Spiels von James Franco der auch Regie geführt hat und zahlreichen Promis in kleinen Rollen ist „The Disaster Artist“ ein Heidenspaß und emotionales Drama in einem.

Fazit: Liebevolle Würdigung eines unergründlichen, schrägen Vogels

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