Boys don’t cry

Teena Brandon (Hilary Swank) ist zwar ein junges Mädchen, möchte aber als Junge leben und passt ihr Erscheinungsbild so an daß man sie in der Tat dafür hält. So erzeugt sie in ihrem neuen Umfeld einige Gefühlsverwirrungen die auf ein grausames Ende hinsteuern …

Der Film mit dem Hillary Swank ihren ersten Oscar verdiente – und das völlig zu Recht. Ihre Darstellung eines Transsexuellen haut um, der Film in dem sie es tut aber nicht so ganz. Mir geht es etwas zu abrupt los und ich habe keine richtige Ahnung wer die Hauptfigur ist, auch wenn später einzelne Aspekte über sie zu Tage kommen bleibt sie mir bis zum Ende hin stark verschlossen. Bei der Geschichte wird zwar auf eine reale Vorlage gesetzt, allerdings dürfte man an vielen Stellen der Dramaturgie wegen ein paar Sachen angepasst haben, das behaupten jedenfalls wahre Beteiligte an der Tragödie die sich hier ereignet hat. Aber seis drum: ein ungehobelter, unbequemer Film, mit eigenwilliger Inszenierung, eigenwilligem Soundtrack und dem Look eines Indenpendent Films. Und schön zu wissen: es war keine Überragende Einzelleistung von Swank.

Fazit: Ungehobelte Darstellung einer furchtbaren Tragödie und emotionales Kino von ungeahnter Wucht!

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