Maria Magdalena

Die junge Maria Magdalena ist Geburtshelferin (Rooney Mara) in einem Fischerdorf und wird von ihrem Vater verstoßen als sie sich weigert sichv erheiraten zu lassen. Statt dessen schließt sie sich der Bewegung von Jesus of Nazareth (Joaquin Phoenix) an mit dessen Gemeinschaft sie auf eine mystische Reise nach Jerusalem geht …

Einerseits ist die Bibel eine Quelle endloser Geschichten, Metaphern, Bedeutungen und Hintersinn und trotzdem ist es selten nennenswert tauglich ausgefallen wenn eine Bibelkiste auf die große Leinwand kam. Selbst bei entsprechender Qualität des Films ist meistens das Publikumsinteresse recht überschaubar und auch bei diesem hier habe ich den Eindruck gehabt daß er im Kino nicht allzu sehr wahr genommen wurde. Das ist allerdings schade da er vor allem Eines ist: ganz großes Darstellerkino. Und dieses fußt auf den zwei Hauptfiguren: einerseits der Jesus Darstellung von Joaquin Phoenix, der in der Tat eine gutherzige Präsenz hat, wobei er mir in manchen Predigten wie ein Fanatiker anhört. Desweiten gibt es Rooney Mara, die das Herzstück darstellt, da der Film ihre Geschichte und die Begegnung und das Anschließen an die Jünger behandelt. Dabei kenne ich die wesentlichsten Punkte aus der Bibel, bekomme aber durch die ungemeine Ausstrahlung von Mara einen immens guten Eindruck. Auch wenn der restliche Film sehr ruhig und langsam und staubig daherkommt lohnt es einen Blick drauf zu werfen.

Fazit: Bibelverfilmung aus einer anderen Perspektive – sehr langsam aber mit immens präsenten Darstellern.

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