Wie der Vater

Rachel (Kristen Bell) hat ihren Beruf zu lange vorne angestellt und wird als Folge vor dem Altar versetzt. So beschließt sie trotzdem die gebuchten Flitterwochen anzugehen und nimmt als Begleitung ihren Vater (Kelsey Grammer) mit zu dem sie eigentlich die Bindung verloren hat …

Die Netflix Produktion der Woche bei der man inhaltliche Dinge erzählen kann ohne wirklich zu spoilern: was passiert ist klar, wie es jeweils dargestellt wird eine ganz andere Sache. Eine junge Frau wird bei der Hochzeit stehen gelassen – aber nicht als Opfer sondern durchaus als nicht wirklich sympathisch dargestellt. Diese Frau schleift nach einer Sauftour ihren Vater zu dem sie keine Beziehung hat auf eine Kreuzfahrt, allerdings wird auch diese Sauftour nicht gerade als wildes Partyevent präsentiert sondern relativ sachlich, es gibt ein homosexuelles Paar auf der Fahrt die nicht allen gängigen Film-Schwulenklischees entsprechen und ebenso gibt es in Bezug auf den Vater zum Ende hin einen Twist den man so nicht unbedingt geahnt hat. Paßt also alles, man kann sich denken in welche Richtung es geht, nur eben nicht wie die einzelnen Versatzstücke aussehen. Und so kann man eigentlich klarkommen: mit bekannten Gesichtern (Kelsey Grammer und Kirsten Bell sind Gesichter für die man nicht in ein Kino rennen würde, aber sehr wohl gerne unter solchen Umständen anschaut), einem netten Umfeld (insbesondere zum Ende hin wenn die Nummer zeitweise auf Hawaii spielt und man den Eindruck hat die Darsteller haben nur mitgemacht weils so ein schöner Drehort war) und einer zwar zeitweise unausgeglichenen, aber passablen Mischung aus Komik und Tragik. Ein kleines, harmloses Filmchen, eben genau den passablen aber brauchbaren Netflix Standard darstellt

Fazit: Passable Mischung aus Komödie und Drama mit urlaubstauglichem Look!

Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.