Alles Geld der Welt

Im Jahre 1973 wird in Italien John Paul Getty III. (Charlie Plummer) entführt Enkel des reichen Öl-Tycoons John P. Getty (Christopher Plummer) entführt. Gety verweigert aber eine Zahlung von Lösegeld so daß John Pauls Mutter Gail Harris (Michelle Williams) den ehemaligen CIA-Vermittler Fletcher Chase (Mark Wahlberg) anheuert um ihren Sohn zu befreien…

Bei diesem Film sit das Marketing und das die sonstige Aufmerksamkeit leider falsch gelenkt worden: es ging nur darum daß Kevin Spacey die Rolle des Gettys gespielt hat, dann aber durch Christopher Plummer ersetzt wurde, dieser für seine Leistung in Oscarhöhen gelangte und es unfaire Bezahlung für Michelle Williams gegenüber Mark Wahlberg gab. Hinter all dem Zeugs, hat da einer drauf geachtet was für ein Film überhaupt dahinter gesteckt hat? Anscheinend nicht, was shcade ist: der kann durchaus was. Eine Mischung aus Entführungsthriller und Drama, bei letzterem wird vorrangig die Geldgier des Reichen theamtisiert, ebenso gibt’s noch Mark Wahlberg als coolen Vermittler der irgendwie nach einem Weg sucht die Geschichte zu einem guten Ende zu suchen. Erfreulich: neben den tollen Darstellern ist auch der Film sehr bemüht sich von typischem Mainstream zu unterscheiden, der Nachteil: er wirkt nicht gerade so wie der aktuelle Sehstandard. Mit dem kühlen Italolook der 70er muß man sich schon etwas an das Aussehen gewöhnen. Kann man das und verträgt man einen Film der eben nicht auf Action sondern auf Thrill und Hintesinn setzt dürfte sich der Titel lohnen.

Fazit: Wohl größtenteils stimmige Nacherzählung von realen Ereignissen, nicht gerade Mainstream!

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