Das Vermächtnis des Weißwedelhirschjägers

Jäger Buck Ferguson (Josh Brolin) wurde durch seine Jagd auf einen Weißwedelhirsch bekannt und hat nun eine eigene TV Show. Für seine Sendung will er mit seinem Sohn Jaden (Montana Jordan) und Kameramann Don (Danny McBride) ein Special drehen und gerät in ein unfassbares Chaos …

Josh Brolin kommt irgendwie nicht zur Ruhe: im Kino war er 218 bereits in „Avengers: Infinity War“, in „Deadpool 2“, in „Gegen die Flammen“ und „Sicario 2“, nun taucht er auch in einer Netrflix Produktion auf – einer ungewöhnlich kleinen. Der Film besteht einfach aus zwei Männern und einem Jungen die durch den Wald stapfen. Vielleicht war es genau das was Brolin so gereizt hat: ein kleiner Film, abseits von Bombast mit ständigem Filmen an der frischen Luft. Hoffentlich hatte er Spaß dran – der Zuschauer dürfte ihn zumindest haben. Die Komponenten die der Film auffährt sind zwar nicht neu, funktionieren aber besser: die Hauptfigur wird als ultimatives Alphatier eingeführt und über den Film schrittweise demontiert, sei es mit der Scheidung die ihn immer noch belastet, dem freundlichen Verhältnis zum Kameramann das im Grunde garnicht so gut ist und dem verkorksten Verhältnis zum Sohn den er an die Natur ranführen will, der aber lieber am Handy hängt. Mit Kompakten 83 Minuten gibt’s einen kleinen Abenteuerfilm, eine Mänenrkomödie und ein wenig Drama – von Brolin mit Leichtigkeit getragen. Als kleine Streamingproduktion höchst vergnüglich!

Fazit: Spaßiger kleiner Film!

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