Genauso anders wie ich

Kunsthändler Ron Hall (Greg Kinnear) und seine Frau Deborah (Renée Zellweger) scheinen nach außen hin eine wundervolle Beziehung zu führen, in Wirklichkeit haben sie sich nach 19 Jahren Ehe nichts mehr zu sagen weswegen Ron eine Affäre begionnen hat. Deborah träumt indes von einem fremden Mann der ihr eines Tages in Gestalt von Denver Moore (Djimon Hounsou) gegenüber steht …

Ein Ehepaar das sich nach langer Zeit nichts mehr zu sagen hat sucht die Freundschaft eines Obdachlosen der ihr Leben verändert und in positiver Weise durcheinander wirbelt – klingt nach Edelkitsch, hat aber mit der hochkarätigen Besetzung durchaus ein wenig Interesse verdient. Wobei mich eigentlich zwei Dinge sehr fasziniert haben: zum einen eben daß die Story wahr sein soll, zum anderen Rene Zellweger die zwar nicht allzu viel darstellerisch zu tun hat, aber hier irgendwie so optisch umgestaltet wurde daß sie fast garnicht mehr zu erkennen ist. Ansonsten hat man sanftes, ruhiges und geschwätziges Dramakino mit einem Schuß Wohlfühlfaktor, ergänzt durch einen ganz kleinen Funken „Märchen“: nichts was unbedingt geschaut werden muß, aber ebensowenig etwas vor dem man sich „weigern“ braucht sollte man mal in die Lage kommen es zu schauen.

Fazit: Redseliges Drama mit leichtem Humoranteil; nicht gerade unfassabr neu, aber sehr wohl interessant!

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