Der Pferdeflüsterer

Grace (Scarlett Johansson) liebt reiten und Pferde über alles – bis es zu einem furchtbaren Unfall kommt. Um sowohl Grace wie auch dem Pferd zu helfen soll der Pferdeexperte Tom Booker (Robert Redford) helfend eingreifen …

Dieser Titel galt damals als er raus kam zu meinen Schulzeiten als der Prototyp eines Schmachtfetzens. Aber ist ja auch klar: 162 Minuten lang und handelt von einem Mann der mit Pferden spricht. Aber es geht hier wohl weniger um die Story sondern das dabei transportierte Gefühl: ein Pferd und ein junges Mädchen (die blutjunge Scarlet Johanssen) werden schwer verletzt und müssen einen Weg zurück ins Leben und in ihr Selbstvertrauen filmen, Redford inszeniert sich dabei als kerniger naturbursche der mit Geduld und sensiblem Vorgehen eben das ermöglicht. Auch wenn der Film dabei lang ist wird er nicht langweilig, er kostet halt nur seine Szenen aus, nimmt ein gaaaanz langsames Erzählempo und hüllt den Zuschauer über seine ganze Laufzeit in eine wunderbare, gut funktionierende Stimmung. Daran hat sich auch nach 20 Jahren nichts geändert. Wobei jemand der den Titel eins schlimm fand das nun kaum besser finden dürfte.

Fazit: Sensibel und voller schöner Momente und Aufnahmen, aber ebensosehr der furchtbar lange Schmachtfetzen nach dem er aussieht!

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