Tomb Raider

Die 21-jährige Lara Croft (Alica Vikander) vermisst seit sieben Jahren ihren Vater Lord Richard Croft (Dominic West), hat statt der Leitung dessen Imperiums einen Job als Fahrradkurier übernommen. Schließlich entscheidet sie sich das Schicksals ihres Vaters zu untersuchen wobei die erste Spur zu einer japanischen Insel führt …

Ichwürde mich selber weder als großen Fan der Tomb Raider Thematik bezeichnen noch als Fan: ich habe ein paar der Spiele mal flüchtig angespielt und kam damit nur leidlich zurecht, die alten Filme mit Angelina Jolie habe ich als banale Actionware im Kopf behalten. Deswegen sehe ich keien Relevanz im Versuch, die Serie neu zu starten, finde es aber auch nicht verkehrt. Im Grunde hat man auch die richtigen Komponenten zusammengepackt: die Story ist eine Art „Lara begins“ und zeigt wie Lara von der unscheinbaren Kurierin zur Abenteurerin wird. Alica Vikander ist körperlich zwar sehr fit, wirkt aber trotzdem etwas distanziert in der Rolle, dürfte aber in entsprechenden Sequels die Rolle noch ausformen. Die Action ist ok, zu keinem Zeitpunkt irgendwie überragend, aber ganz solide gemacht (sofern man aktzepiert daß wieder viele Szenen eher Computerherkunft haben als das sie wirklich gedreht wurden), Walton Googins als böser ein Schurke von der Stange und die Story an sich inst eine austauschbare Schatzsucher Story ohne irgendwelche Überraschungen. Am Ende kann man dem Film daher kaum was vorwerfen – aber ebenso wenig irgendwas besonders hervorheben.

Fazit: Unterkühlte Heldin in großen Actionszenen – gelungen, aber nicht begeisternd!

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