The Cloverfield Paradox

Da die Energieressourcen der Erde nur noch fünf Jahre reichen werden versucht ein Team Wissenschaftler von einer Raumstation aus ein riskantes Experiment mit dem Shepard-Teilchenbeschleuniger. Bei Erfolg würde die Erde wieder ausreichend Enrgie haben – durch einen Vorfall gerät das Projekt jedoch in furchtbare Gefahr …

Na gut, in Punkto Vermarktung war dieser hier ein totaler Clou: angekündigt war daß es einen dritten Cloverfield Film geben würde und daß er im Weltraum spielen würde, dann wurde beim Superbowl plötzlich ein erster Trailer veröffentlicht und die Info daß der Film direkt auf Netflix verfügbar sei. Das legte einen Verdacht nahe: daß der Film so schlecht geworden ist daß man garnicht an eine erfolgreiche Kinoauswertung geglaubt hat. Nun, nach anschauen des Films würde ich sagen: yup, genau das muß es gewesen sein. Zumal der Film eh haarscharf am Etikettenschwindel ist: eigentlich ist es ein Skript namens God Particle dem einfach nur ein paar Korrekturen beigefügt wurden damit es sich irgendwie in die bisherige Cloverfield Geschichte einfügt, aber auch diese sind geringfügig und sehr künstlich erzwungen. Ansonsten ist es eben ein Science Fiction Film über ein mißratenes Experiment, der herumspielerei mit Paralleluniversen und ein paar Metzeleffekten, mit einer menschlichen Crew die einem keine sympathischen oder sonstwie interessanten Charaktere an die Hand gibt. Bedeutet: als Cloverfield Sequel ein Krampf, als für sich stehender Science FIction FIlm unterer Durchschnitt.

Fazit: Sehr künstlich ans Franchise angehangenes Sequel, bleich und seelenlos!
Rating: ★★★☆☆

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