Game Night

Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams) treffen sich regelmäßig mit anderen Paaren zu Spieleabenden. Bei einem solchen Abend präsentiert Max’ Bruder Brooks (Kyle Chandler) als Überraschung ein ganz besonderes Spiel: eine mit Schauspielern aufgeführte Krimigeschichte. Als Max entführt wird glauben die Spieler es wäre alles inszeniert – dabei sind es echte Gangster und echte Kugeln …

Das Grundkonzept gabs schon öfter in verschiedenen Varianten, aber eben immer mit dem Schwerpunkt daß Menschen in Gefahr geraten oder eine sonstige spezielle Situation, sich aber nicht dessen bewußt sind und alles was geschieht für Spaß halten und sich daher besonders lässig oder sorglos benehmen. Hier ist es dann eine Spieleparty bei der die Mitspieler eine Entführung ausfklären, nur ohne zu wissen daß es eine echte ist – zumindest zeigt der Trailer dies. Die Wahrheit ist daß die Figuren sehr schnell erfahren was Sache sit und dann trotzdem ziemlich lässig vorgehen. Das bringt dann zu einem Zwiespalt: auf der einen Seite muß mir ein solcher Titel ja nicht die Realität abbilden, auf der anderen Seite entspringen hier schon einige lustige Momente die aber ebensosehr unlogisch und absurd sind daß es geradezu irritiert. Außerdem ist es schade daß es keine stringente Story gibt: der Film läßt Handlungsstränge verpuffen, Figuren verschwinden aus der Handlung, kommen wieder … so wird daraus kein einheitliches ganzes. Und außer Bateman und McAdams sprechen einen auch die Hauptfiguren kaum an. Was aber versöhnt sind zum Ende hin ein paar großartig gelungene Slapstick Momente.

Fazit: Verschenkt viele Chancen und ist aufgrund von Logiklöchern und absurditäten manchmal zum Haareraufen!

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