Tulpenfieber

Der wohlhabende Kaufmann Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz) ist auf dem Sektor des Tulpenhandels sehr aktiv. Dann aber beginnt seine Frau Sophia (Alicia Vikander) eine Affäre mit dem Maler Jan Van Loos (Dane DeHaan) und versucht mit einer wertvollen Tulpenzwiebel das Geld für eine Flucht zusammen zu bekommen …

Ich glaube solche Filme werden nur aus einem einzigen Grund gedreht: wegen den Szenen in denen jemand weg will, jemand anders hält ihn zurück, die kamera fährt dabei schnell heran und die Gewänder flattern so spektakulär, eine solche kurze Sequenz gibts dann auch hier. Aber auch ansonsten hat der film einiges was für ihn spricht, gut erlesene Darsteller und eine nette Schmachtgeschichte, aber auch eine glaubwürdige Schilderung der Zeit in der er spielt. Zum Ende hin hat mich vor allem das verhalten einer Hauptfigur positiv überrascht. Was ich hingegen garnicht verstehen kann ist diese unfassbare Faszination für Tulpen die hier allem zu Grunde liegt, das mag natürlich auch an der Zeit liegen oder aber daran daß ich einfach keinen grünen Daumen habe? Ich weiß nicht. Letztlich: Emilia Clarke steigt wieder einmal vom Drachen ab und in eine ganz andere Rolle in der sie sich bestens bewährt, da ist auch viel Potential für die Zukunft.

Fazit: Ziemlicher Schmachtfetzen mit bitteren, aber auch versöhnlichen Momenten, nicht so altbacken wie er aussehen könnte!
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